Geschichte > Inhaftierte > Leo Krell
Leo Krell (1906–1933)
Leo Krell wurde am 16. März 1933 auf dem Lausitzer Platz in der Nähe seiner Wohnung verhaftet. Er
hatte bei der zu diesem Zeitpunkt bereits verbotenen kommunistischen Zeitung »Berlin am Morgen«, die
von Bruno Frei als Chefredakteur geleitet wurde, volontiert.
Krell war vermutlich Ausländer, da bei der Verhaftung sein Fremdenpass konfisziert wurde. Nach den ersten Folterungen in einem Kreuzberger SA-Lokal kam er noch am Tag der Verhaftung in das SA-Gefängnis Papestraße. Vier Tage später wurde er von der SA-Feldpolizei mit Merkmalen schwerer Misshandlungen ins Staatskrankenhaus der Polizei gebracht. Dort starb er am 21. März 1933. Seinen Tod meldete die Exilzeitung »Unsere Zeit« am 15. April 1933 unter der Überschrift »Chronik des Terrors«.
Krell war vermutlich Ausländer, da bei der Verhaftung sein Fremdenpass konfisziert wurde. Nach den ersten Folterungen in einem Kreuzberger SA-Lokal kam er noch am Tag der Verhaftung in das SA-Gefängnis Papestraße. Vier Tage später wurde er von der SA-Feldpolizei mit Merkmalen schwerer Misshandlungen ins Staatskrankenhaus der Polizei gebracht. Dort starb er am 21. März 1933. Seinen Tod meldete die Exilzeitung »Unsere Zeit« am 15. April 1933 unter der Überschrift »Chronik des Terrors«.

